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Die Krise produktiv wenden!

Aufruf der Interessengemeinschaft Linke Kreise Kommunizieren (www.linke-kk.net)

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

unsere Partei DIE LINKE ist vor fünf Jahren angetreten, den Interessen derjenigen zu dienen, deren Leben dadurch geprägt ist, dass sie vom Verkauf ihrer Arbeitskraft leben müssen. Viele Menschen sehen uns als Alternative zu den anderen Parteien, weil wir glaubwürdig für mehr soziale Gerechtigkeit eintreten. Der aktuelle Macht­kampf an der Spitze unserer Partei in RLP gefährdet aber zunehmend unsere Handlungsfähigkeit.

 

Wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieses Aufrufs, sind der Meinung, dass diese Fehlentwicklung strukturelle Gründe hat. Das Hauptproblem ist, dass die Parteibasis zu wenig Einfluss auf die Entwicklung der Partei hat und nimmt. Wir betrachten unseren Aufruf als ersten Schritt in einem Prozess, der dies ändert und unsere Partei damit aus der Krise führt.

 

  • Wir setzen auf offene demokratische Diskussionen, nicht auf Gremien­diplomatie!

  • Wir arbeiten zunächst darauf hin, dass der nächste Landesparteitag zuerst Satzungs­änderungen beschließt und danach einen neuen Landesvorstand (LaVo) wählt.

  • Wir suchen dabei auch das Gespräch mit denjenigen Genossinnen und Genossen, die wegen ihrer Erfahrungen mit unserer Partei in Rheinland-Pfalz inaktiv geworden oder ausgetreten sind und auch mit denjenigen, die ausgeschlossen wurden.

  • Wir nutzen die Kontakte, die sich aus unserer Arbeit für die Verbreitung dieses Aufrufs ergeben, nicht nur zur Veränderung unserer Partei, sondern auch für den beginnenden Landtagswahlkampf.

 

Wir wollen Folgendes mittels Satzungsänderungen erreichen:

 

Trennung von Amt und Mandat!

Das bedeutet: Mitglieder des Europa-Parlaments, des Bundestages oder eines Landes­par­la­ments und von ihnen oder der jeweiligen Fraktion bezahlte Mitarbeiter dürfen nicht gleichzeitig stimm­berech­tigte Mitglieder im LaVo der Partei DIE LINKE in Rheinland-Pfalz sein.

Erläuterung: die Parlamentsfraktionen sollen ein Instrument in den Händen unserer Partei sein und nicht umgekehrt.

 

Demokratisierung der elektronischen Kommunikation!

Das bedeutet: es wird eine IT-Kommission eingerichtet, deren Aufgabe es unter anderem ist, den Administrator des neu zu schaffenden Online-Parteiforums zu berufen und zu kontrollieren.

Erläuterung: damit soll beispielsweise das Problem handhabbar gemacht werden, dass der Admin selbst gegen die Forenregeln verstößt.

 

Kontrolle des LaVo durch den Landesparteirat!

Das bedeutet: Mitglieder des LaVo und von ihm bezahlte oder eingesetzte Funktions­träger(innen) haben im Landesparteirat nur beratende Stimme.

Erläuterung: der LaVo soll keinen Einfluss auf das Gremium nehmen können, welches ihn laut Satzung kontrolliert (und das ist der Landesparteirat).

 

Transparenz der Entscheidungsprozesse!

Das bedeutet: Gremiensitzungen sind grundsätzlich parteiöffentlich und die Protokolle werden den Parteimitgliedern zeitnah in einem dafür reservierten Bereich des Internet-Auftritts der Landes­partei zugänglich gemacht.

Erläuterung: Transparenz ist die Grundlage für die politische Arbeit in unserer Partei, die auf die aktive Mitwirkung möglichst vieler Mitglieder angewiesen ist.


Wer Mitglied der Partei Die LINKE Rlp ist und diesen Aufruf unterstützen will, schreibt an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Diese Liste wird regelmäßig aktualisiert und an die Unterstützer(innen) verteilt.

Wer von den Unterstützer­(inne)n sich an der Diskussion und dem Erfahrungsaustausch untereinander beteiligen möchte, teilt mit, dass die Email-Adresse hier aufgeführt werden soll. Wer als Kontaktperson zur Verfügung steht, gibt zusätzlich eine Telefonnummer mit an.


Liste der Unterstützerinnen und Unterstützer:

Martin Abshagen; martin.abshagen(at)gmx.de;

(KV Ludwigshafen – Frankenthal – Rhein-Pfalz-Kreis)

Bettina Lau;mail(at)bettinalau.de;

(KV Koblenz)

Ingrid Wiegel;ngrid-wiegel(at)gmx.de;

(KV Ludwigshafen – Frankenthal – Rhein-Pfalz-Kreis)

Bernd Wittich; bernd-wittich(at)t-online.de;

(KV Ludwigshafen – Frankenthal – Rhein-Pfalz-Kreis)

Dr. Karl-Georg Schroll; karlgeorg.schroll(at)yahoo.de

(KV Trier)

Gerhard Valentin: g.valentin(at)kopak.de

(KV Donnersberg)

Edith Preis; Edith_E._Preiss(at)nexgo.de

(KV Bad Kreuznach)

Johanna Leuz

(OV Meisenheim)

Jörg Schweikard-Leuz

(OV Meisenheim)

Martin Paul

Thomas Bock

(KV Donnersberg)

Jürgen Müller

(OV-Idar-Oberstein)

Liborio Ciccarello

(KV Ludwigshafen – Frankenthal – Rhein-Pfalz-Kreis)

Ulrich Lenz; u.l(at)linke-rhein-lahn.de

(KV Rhein-Lahn)

Thomas Knopp;  thknopp(at)freenet.de

(KV Cochem-Zell)

Ingrid Schellhammer

(KV Ludwigshafen - Frankenthal - Rhein-Pfalz-Kreis)

 
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01.07.2010 / Inland / Seite 4 Junge Welt

Kampf um Posten und Mandate

Beim Konflikt in der Rheinland-Pfalz-Linken spielen politische Inhalte keine Rolle

Von Johannes Birk
Nach seinem Rücktritt als Landesvorsitzender der rheinland-pfälzischen Linken hat der Bundestagsabgeordnete Alexander Ulrich seine Vorwürfe gegen die Mehrheit im Landesverband bekräftigt. Er hatte am Samstag in Kaiserslautern mitten in einer Vertreterversammlung zur Aufstellung der Landesliste für die Landtagswahl am 27. März 2011 sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt.

So bezeichnete es Ulrich am Dienstag im Deutschlandfunk als schweren Fehler, daß bei der Bewerberauswahl für die vorderen Listenplätze wichtige Regionen und Gewerkschafter nicht berücksichtigt worden seien. Damit habe die »politikunfähige« Partei die Chance verspielt, die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen. Insbesondere in der nördlich von Koblenz gelegenen Westerwaldregion werde ohne Aussicht auf ein Mandat im Wahlkampf »wenig laufen«, drohte Ulrich im SWR-Regionalfernsehen.

Ulrichs Rücktritt war eine Reaktion auf das Scheitern der Mehrzahl seiner Favoriten im Kampf um die vorderen Listenplätze. Das Faß zum Überlaufen brachte die Stichwahl um Platz fünf, wo die von Ulrich für Platz zwei vorgesehene Barbara Eckes aus Puderbach im Westerwald erneut unterlag.

Der Vorwurf, die Partei habe Gewerkschafter nicht berücksichtigt, greift zu kurz. Listenführer Robert Drumm und die auf Platz zwei nominierte Tanja Krauth sind langjährige ver.di-Mitglieder. Der in der Stichwahl um Platz eins unterlegene Frank Eschrich, seit 2005 Wahlkreismitarbeiter des Abgeordneten Alexander Ulrich, trat nach eigenen Angaben erst 2005 in die IG Metall ein. Zuvor war er 18 Jahre lang in einem Pirmasenser Autohaus tätig.

Einziger Bewerber um einen vorderen Rang mit gewerkschaftlichem »Stallgeruch« war der IG-BAU-Sekretär Veit Wilhelmy, der im Kampf um Platz eins mit 41 Stimmen einen Achtungserfolg errang. Eschrich kam hier auf 84, Drumm auf 45 Stimmen. Mit Unterstützung des »Wilhelmy-Lagers« schlug Drumm in der Stichwahl Eschrich knapp mit 95 zu 89 Stimmen. Ehrenamtliche Gewerkschaftsarbeit nachweisen kann Ulrichs Wahlkreismitarbeiterin Elke Theisinger-Hinkel. Über 90 Prozent der Delegierten wählten sie auf Platz drei. Eckes und ein weiterer Ulrich-Favorit gaben in ihren Bewerbungsschreiben nicht einmal eine Gewerkschaftszugehörigkeit an.

Ulrich und Delegationen mehrerer Kreisverbände hielten sich am Sonntag von der Versammlung fern und trafen sich in einem nahen Hotel. Gleichzeitig bestätigten Konferenzteilnehmer auf jW-Anfrage, daß der Vorsitzende des Landesparteirats, Wilhelm Vollmann, am Sonntag gezielt einzelne Delegierte dazu aufgefordert habe, die Versammlung vorzeitig zu verlassen. Er habe darauf spekuliert, daß die laut Gesetz vorgeschriebene Endabstimmung über die Landesliste nicht mehr stattfinden und die Konferenz somit wegen Beschlußunfähigkeit »platzen« könnte. Diese Kalkulation ging jedoch nicht auf. »Erstaunlich gelassen« hätten die Delegierten auf den Rücktritt Ulrichs reagiert, stellte auch der SWR fest.

Den Vorwurf mangelnder »Berücksichtigung« von Regionen hält ein Konferenzteilnehmer für »absurd«. Bei 30 Kreisverbänden im Flächenland Rheinland-Pfalz und 20 Listenplätzen könnten »schon mathematisch nicht alle zum Zuge kommen«. Ulrich wolle so nur »von seiner Bastapolitik ablenken«. Ein anderer Delegierter äußerte gegenüber jW die Befürchtung, daß Ulrich eine Politik der »verbrannten Erde« betreibe und darauf spekuliere, nach einem Scheitern der Partei im März 2011 als »Retter in der Not« wieder die Führung zu übernehmen. Die Aussage, im Norden werde im Wahlkampf »wenig laufen«, sei eine unverhohlene Boykottdrohung, so eine Delegierte gegenüber jW.

Unterdessen berichtete die Frankfurter Allgemeine (FAZ), daß der Chef der Bundespartei, Klaus Ernst, die Aufstellung der Landesliste für »rechtmäßig und daher gültig« und die nominierten Mitglieder für »durchweg respektable Persönlichkeiten« halte, die für die »soziale und kämpferische Ausrichtung« der Partei stünden.

Bei all diesen Konflikten ging es nicht um politische Inhalte, sondern um lukrative Mandate und Machtansprüche. Dem Wunsch der drei Bundestagsabgeordneten im Landesverband, ihre persönlichen Wahlkreismitarbeiter auf die vorderen Ränge zu plazieren und damit in einer künftigen Landtagsfraktion eine Machtbastion zu sichern, gaben die Delegierten nur teilweise nach. So sind nur zwei der Bewerber auf den ersten sechs Rängen derzeit finanziell von Abgeordneten abhängig.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 03. Juli 2010 um 07:58 Uhr
 
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LINKE.RLP startet ohne Unterstützung von Alexander Ulrich in die Landtagswahl 2011
Quelle : www.scharf-links.de

Bildmontage: HF

27.06.10
LinksparteidebatteLinksparteidebatte, Rheinland-Pfalz, TopNews

Von Edith Bartelmus-Scholich

Die LINKE.Rheinland-Pfalz hat an diesem Wochenende in Kaiserslautern ihre Landesliste für die Landtagswahl 2011 aufgestellt. Dabei kandidierten für 7 der ersten 10 Listenplätze Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei rheinland-pfälzischen Bundestagsabgeordneten. Die Aussicht auf eine solche Landtagsfraktion hat der VertretrerInnenversammlung offenbar nicht gefallen. Sie entschied sich nach Persönlichkeit und politischen Verdiensten nicht immer für die schon hauptamtlich Tätigen.

An die Spitze der Liste wurde so nicht Frank Eschrich, ein Mitarbeiter von Alexander Ulrich MdB, sondern der 59jährige hoch erfahrene Kommunalpolitiker Robert Drumm aus Ruthweiler gewählt. Drumm hatte 1995 aus Protest gegen die Zustimmung der SPD zum Auslandseinsatz der Bundeswehr in Bosnien-Herzegowina die Partei verlassen, danach erfolgreich als Parteiloser Kommunalpolitik gemacht und hatte sich 2006 der Linkspartei angeschlossen. Im Kreisverband Kusel hat er Anteil am erfolgreichen Parteiaufbau und hervorragenden Kommunalwahlergebnissen. Seinen politischen Schwerpunkt sieht Drumm in der Stärkung der Kommunen durch das Land.

Auf Platz 2 der Liste setzte sich überraschend die Birkenfelder Kreisvorsitzende Tanja Krauth durch. Die 41jährige Mutter einer Tochter hatte sich 2005 erstmals einer Partei angeschlossen - der WASG. Seitdem hat sie reichlich Erfahrung in Wahlkämpfen und mit Kandidaturen gesammelt. Ihre Ergebnisse, z.B. 13,5% bei der Bundestagswahl im Kreis Birkenfeld, können sich sehen lassen. Thematisch fühlt sich Krauth in der Sozialpolitik zuhause.

Erst auf Listenplatz 3 wählte die Versammlung mit Elke Theisinger-Hinkel, Mitarbeiterin bei MdB Alexander Ulrich, eine hauptamtlich politisch Tätige. Die 48jährige Diplom-Biologin überzeugte mit ihrer umweltpolitischen Kompetenz.

Listenplatz 4 errang der langjährige Vorsitzende der rheinland-pfälzischen Schiedskommission der Linkspartei, Wolfgang Ferner. Der 58jährige Strafverteidiger verfügt über langjährige Erfahrung in neuen sozialen Bewegungen und will sich vor allem für den Erhalt und den Ausbau der Demokratie einsetzen.

Auf den Plätzen 5 bis 8 wurden Margarethe Skupin, Karl Vosskühler, Vanessa Burkhardt und James Hermann gewählt. Vosskühler, Burkhardt und Hermann sind bei MdB Kathrin Senger-Schäfer beschäftigt.

Nach der Wahl des Listenplatzes 6 am Samstag Abend um ca. 22:08 erklärte MdB Alexander Ulrich seinen Rücktritt vom Amt des Landessprechers. Er begründete dies mit der regionalen Unausgewogenheit der bislang gewählten Liste. Da bestimmte Regionen nicht vertreten seien, dies aber im Flächenland RLP unerlässlich sei, sieht er nur geringe Aussichten in den Landtag einzuziehen. Für den zu erwartenden Misserfolg wolle er nicht die Verantwortung übernehmen. Zwischenzeitlich haben Annette Kanmaz und Barbara Eckes sich mit Ulrich solidarisch erklärt und sind ebenfalls aus dem Landesvorstand zurückgetreten.

Die Landessprecherin MdB Kathrin Senger-Schäfer bedauerte den Rücktritt Ulrichs, sieht aber keine Notwendigkeit vor der ohnehin anstehenden Neuwahl zum Vorstand im November, nachwählen zu lassen.

Ulrichs Rücktritt und die Begründung dafür muten merkwürdig an. Der ausgewiesene Machtpolitiker hat in der Vergangenheit ausgewogenen Listenaufstellungen und Vorstandszusammensetzungen nur wenig Bedeutung zugemessen. Vielmehr hatte er mit Ausgrenzungen und Basta-Politik im Landesverband stark zur Spaltung beigetragen. Sein Rücktritt nach einer  teilweisen Niederlage bei der Listenaufstellung wurde von vielen im Landesverband der Linkspartei eher erleichtert aufgenommen.

Anders als von Ulrich dargestellt, kann sich die gewählte Liste - 7 Plätze könnten aussichtsreich sein - durchaus sehen lassen. Auch ist Ulrich mit seinen Vorstellungen, denen 2006 gefolgt wurde, keineswegs erfolgreich gewesen. Seinerzeit zog die WASG mit einem Wahlprogramm, welches auf die gesellschaftliche Mitte zielte und die regierende SPD nicht wirklich herausforderte nicht in den Landtag ein. Sie scheiterte mit 3,6% deutlich an der 5%-Hürde. Dieses Ergebnis wird DIE LINKE.RLP 2011 wohl kaum noch unterbieten.

Edith Bartelmus-Scholich, 27.6.2010

 
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Linken-Chef Ulrich erklärt Rücktritt

Der rheinland-pfälzische Vorsitzende der Linkspartei, Alexander Ulrich, hat seinen Rücktritt erklärt. Das teilte Ulrich mit, nachdem die Linkspartei die Kandidatenliste für die Landtagswahl im kommenden Jahr aufgestellt hatte.

Ulrich begründete seinen Schritt damit, dass er politisch und organisatorisch keine Grundlage mehr dafür sehe, bei der Landtagswahl erfolgreich zu sein. Die Listenaufstellung habe seine Kritik der letzten Wochen bestätigt. Ganze Regionen seien nicht berücksichtigt worden. Damit habe die Partei erneut einen "Schritt in Richtung politischer Unberechenbarkeit getan".

Kampabstimmung um Spitzenkandidatur

Bei der Aufstellung der Listenkandidaten hatte gestern Ulrichs Wahlbüro-Mitarbeiter Frank Eschrich in einer Kampfabstimmung gegen Robert Drumm aus Kusel verloren. Drumm tritt für die Linken nun als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl im März 2011 an. Der 59-Jährige ist nach eigenen Angaben 2007 in die Partei eingetreten und gehört seit 2008 dem Landesvorstand an. Auf Platz zwei der Landesliste setzte sich die Birkenfelder Kreisvorsitzende Tanja Krauth im zweiten Wahlgang gegen Barbara Eckes aus Neuwied durch.

Gestern hatte sich Ulrich noch zuversichtlich gezeigt, dass der rheinland-pfälzische Landtag eine Linke-Fraktion bekommen werde. Die Frage sei nicht, ob, sondern mit wie vielen Abgeordneten die Linke in den Landtag einziehen werde. Hauptgegner im Wahlkampf sei "Schwarz-Gelb", allerdings sei eine SPD-Alleinregierung "auch nicht gut für dieses Land".

 


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